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esb Plus im Sentinel Haus Bauverzeichnis

Nachhaltigkeit im RAL-zertifizierten Holzbau

Im Sentinel Haus Bauverzeichnis, der führenden Plattform für gesünderes und nachhaltiges Bauen, ist endlich auch eine Holzwerkstoffplatte gelistet: Die esb PLUS-Platte von elka erfüllte die strengen Kriterien der Prüfer von Sentinel Haus Institut und dem TÜV Rheinland.

Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere esb PLUS als erste Holzwerkstoffplatte uneingeschränkt in dem Sentinel Haus Bauverzeichnis aufgenommen wurde“, erklärt Karl-Robert Kuntz, geschäftsführender Gesellschafter der elka Holzwerke GmbH aus dem Hunsrück. Die esb PLUS ist eine Frischholzplatte aus Fichte, die gegenüber herkömmlichen OSB-Platten deutliche technische und ökologische Vorteile bietet. Sie ist praktisch geruchsfrei bei geringsten VOC-Werten und kann sowohl im Innen- als im Außenbereich verwendet werden, auch als Unterdeckplatte N+F.

Das Holz für esb PLUS stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Die Platten sind weitestgehend diffusionsoffen, ihre Formaldehydemission liegt unter 0,03 ppm. Die verarbeitungsfreundliche Leimung kommt ohne Isocyanat aus. Hervorragende technische Werte, die geschliffene, helle Oberfläche und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sind weitere Vorteile, die Anwender aus Industrie und Handwerk im RAL-zertifizierten Holzbau zu schätzen wissen. Die Platte ist mit dem „Blauen Engel“ sowie dem PEFC- und FSC-Siegel zertifiziert.

 

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Wenn der Arbeitsmarkt Grenzen sprengt...

Quelle: IHK Trier / Blickpunkt Wirtschaft / Ausgabe September 2015 / www.ihk-trier.de

 … hilft das Welcome Center dabei: Vor allem Fachkräfte aus Drittstaaten wollen in der Region Trier Fuß fassen

Der Arbeitsmarkt in der Region Trier wird immer internationaler. Schon mehr als 100 Anfragen hat das Welcome Center der IHK Trier seit seiner Gründung im Frühjahr beantwortet – sowohl von Unternehmen als auch von potenziellen Mitarbeitern aus dem Ausland. 

 



„Ohne die Einwanderer funktioniert es nicht –auch nicht ohne die Flüchtlinge“, sagt Alexander Hey, Personalverantwortlicher bei der ELKA Holzwerke GmbH in Morbach. Was er meint, sind der Arbeitsmarkt, das Fachkräftepotenzial und damit am Ende die ganze Wirtschaft in der Region Trier. Sie braucht ausreichend gute Mitarbeiter. Und nach denen sucht das 200 Mann starke Unternehmen für seine Produktion von Schnittholz und Holzwerkstoffen schon lange, vor allem Maschinenführer. Der Arbeitsmarkt ist abgegrast, und Auszubildende für den Beruf des Holzbearbeitungsmechanikers sind schwer zu finden, wie Hey berichtet. 
Aus dieser Situation heraus haben die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz zusammen mit der Landesregierung im März 2015 vier Welcome Center eröffnet. Sie dienen in Trier, Koblenz, Mainz und Ludwigshafen als erste Anlaufstelle für Fachkräfte aus dem Ausland, die hier arbeiten möchten, ebenso wie für Unternehmen, die nach solchen Mitarbeitern suchen. In der IHK Trier ist es Fachkräftereferentin Martina Becker, die ihnen Fragen rund um Visum und Arbeitserlaubnis, Jobchancen, Bewerbungsverfahren und so weiter beantwortet, ihnen einen ersten Überblick über das weitere Vorgehen gibt und den Kontakt zu den zuständigen Stellen herstellt. 
Schon mehr als 100 Anfragen sind seit dem Start der Welcome Center bei Becker eingegangen – persönlich, per E-Mail oder Telefon. Häufigste Themen sind die Arbeitssuche, die Anerkennung beruflicher Abschlüsse, die Möglichkeit, Deutsch zu lernen und die duale Ausbildung. „Die meisten von ihnen sind bereits ausgebildete Fachkräfte“, berichtet Becker. Viele haben schon eine Aufenthaltsgenehmigung, gehen in Deutschland einer – einfachen – Tätigkeit nach und möchten beruflich mehr erreichen. „Die Region ist schon jetzt sehr international!“ Nach Auskunft des statistischen Landesamts lebten in den vier Landkreisen und der Stadt Trier Ende 2014 insgesamt 43 378 Ausländer. 

VIELE KENNEN IHRE MÖGLICHKEITEN NICHT  

Etwa 20 Prozent der Ratsuchenden im Welcome Center kommen aus Europa, 80 Prozent aus einem Drittstaat. Bhutan, Kanada, Korea, Mongolei, Brasilien: „Bis auf Australien war bislang jeder Kontinent vertreten“, sagt Becker und freut sich über das breite Interesse. Viele hätten bereits dank Freunden oder ihrer Familie einen Bezug zur Region Trier. „Oft handelt es sich auch um Paare, die sich zum Beispiel im Urlaub oder an der Universität kennengelernt haben, und ein Partner ist Deutscher.“ Ihnen allen gemein ist, dass sie in der Region beruflich wie privat Fuß fassen und heimisch werden möchten. „Das größte Hindernis dabei sind meist Informationsdefizite, viele kennen ihre Möglichkeiten gar nicht.“ Und genau dort setzt das Welcome Center an, das auch im Internet unter www.welcomecenter.rlp.de über das Leben und Arbeiten in Rheinland-Pfalz informiert.

In jeder fünften Anfrage wenden sich wiederum Unternehmen an das Welcome Center, die einen Mitarbeiter aus dem Ausland einstellen möchten. Sie erkundigen sich zum Beispiel danach, wie sie Fachkräfte anwerben können und welcher Prozess sich anschließt. Liegen bereits Bewerbungen vor, fragen sie: Wie können die künftigen Mitarbeiter nach Deutschland einreisen? Welche Genehmigungen müssen vorliegen? Ist die Anerkennung des beruflichen Abschlusses nötig? 

„Ich sehe bei den Betrieben eine große Bereitschaft, Menschen aus dem Ausland einzustellen“, sagt Becker – wie bei den Elka Holzwerken. Aufgrund der Vielzahl an Flüchtlingen, die derzeit in Deutschland um Hilfe suchen, hat das Unternehmen auch diese Gruppe in den Blick genommen. „Es war gar nicht so einfach, jemanden zu finden, der uns bei diesem Anliegen weiterhelfen konnte“, berichtet Personalchef Hey. Zunächst suchte er den Kontakt zur Gemeinde- und der zuständigen Kreisverwaltung, dann zum Welcome Center. Ein glücklicher Zufall: Kurz zuvor hatte ein ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer aus Thalfang Becker nach Jobmöglichkeiten für seine „Schützlinge“ gefragt. 

LANGER ATEM NÖTIG 

So brachte die IHK-Mitarbeiterin die beiden zusammen: Zwei junge Männer aus Afghanistan und Äquatorialguinea sind in diesen Tagen jeweils einen Tag lang bei den Elka Holzwerken zu Gast, um sich die Arbeit dort anzuschauen.  Leicht war selbst dieser Weg nicht, denn auch das Arbeiten zur Probe setzte Genehmigungen voraus. Hier hat die Politik inzwischen reagiert: Die Agentur für Arbeit muss künftig nicht mehr zustimmen, wenn Asylbewerber und Geduldete ein mindestlohnfreies Praktikum absolvieren möchten. 

Für Hey ist dieses Kennenlernen unerlässlich, denn was genau die beiden Männer in ihrer Heimat gearbeitet haben und ob sie damit für die angedachte Tätigkeit geeignet sind, weiß er nicht. Zunächst sollen sie daher als Helfer eingesetzt und dann zum Maschinenführer weiterqualifiziert werden, wenn alles gut läuft.  

„Grundsätzlich sind die bürokratischen Hürden das Problem. Es dauert lange, bis wir etwas ins Rollen bringen können“, sagt Hey. Über eine Arbeitsgenehmigung werde erst nach mehreren Wochen entschieden. Grundsätzlich, erklärt Martina Becker, unterschätzten viele Unternehmen den Aufwand, wenn sie jemanden aus einem Drittstaat einstellen möchten. Sie müssten mit einem halben bis ganzen Jahr rechnen, das von der Stellenausschreibung bis zum Antritt der Stelle vergeht. „Das ist in der Praxis ein K.-o.-Kriterium“, sagt Hey.

Währenddessen sieht es in einem Fall für die Elka Holzwerke schon einmal gut aus: Ein ehemaliger Student aus Pakistan, der schon etwas länger in Deutschland ist, war auf das Unternehmen zugekommen. Inzwischen hat er eine Arbeitsgenehmigung für ein Jahr und ist bereits im Betrieb tätig. Das Asylverfahren allerdings läuft noch. „Wir hoffen sehr, dass er bleiben darf“, sagt Hey. Denn der junge Mann sei nicht nur hoch motiviert, er spreche auch bereits gut Deutsch. Und gerade in einem Unternehmen, in dem die Arbeit an Maschinen und damit die Sicherheitsvorschriften eine große Bedeutung haben, müsse die Verständigung darüber funktionieren, was erlaubt und was verboten ist. 

Aber hier hakt es in der Regel, sagt der Personaler. Viel zu viel Zeit würde vergeudet, in der die Flüchtlinge schon Sprachunterricht erhalten könnten. Dabei ginge es ohne ihn schlichtweg nicht. Glücklicherweise gebe es in Thalfang ehrenamtliche Helfer, die sie in Deutsch schulen. Das Morbacher Unternehmen, das inzwischen neun Nationalitäten beschäftigt, sucht nun selbst nach einem Lehrer, der abends oder samstags Kurse geben kann. 

Eine weitere Herausforderung sei die Mobilität, gerade auf dem Land und für ein Unternehmen mit Schichtbetrieb. Dass die kulturellen Unterschiede ein Problem sein könnten, denkt Hey nicht. Er setzt auf die Offenheit auf beiden Seiten. „Sie alle wollen arbeiten, also sollten wir ihnen helfen – und wir brauchen sie bei uns.“ 

WAS IN PORTUGAL BEGANN... 

Das ist auch die Losung der Türelemente Borne Handelsgesellschaft mbH. In den 70er-Jahren warb der damalige Geschäftsführer in einem portugiesischen Dorf für das Unternehmen und kehrte mit 30 unterzeichneten Arbeitsverträgen zurück. Die meisten der Portugiesen sind in Deutschland heimisch geworden, inzwischen arbeiten ihre Enkel – und viele weitere Beschäftigte mit ausländischen Wurzeln – bei dem Hersteller von montagefertigen Innentüren und Zargen mit Sitz in Trierweiler. 

Das Problem ist trotzdem geblieben: Fachkräfte werden in Zukunft fehlen. Obwohl das Unternehmen sich enorm für die duale Ausbildung engagiert und selbst Jugendliche fördert, die es schwer auf dem Arbeitsmarkt haben, obwohl es ein gutes Arbeitsumfeld bietet und seine Beschäftigten weiter qualifiziert. 

Aktuell sieht Personalleiterin Uta Weber daher auch die Flüchtlingsströme als eine Chance, diesem Problem zu begegnen. „Wir sind sehr offen und haben ja langjährige Erfahrung mit Mitarbeitern aus anderen Ländern.“ So zögerte sie nicht, als sich IHK-Ausbildungsplatzvermittlerin Petra Scholz mit dem Kontakt eines Iraners an sie wandte, der in Deutschland nach Arbeit suchte. Gerade, wenn es um jüngere Ratsuchende geht, arbeitet Martina Becker eng mit ihr zusammen. Scholz erstellt dann ein persönliches Profil und gleicht es mit ihrer Liste von grundsätzlich interessierten Betrieben ab. 

Für Bewohner von Drittstaaten gilt: Finden Unternehmen und Bewerber zueinander, muss er die Jobzusage, den Vertrag und die Stellenbeschreibung der deutschen Botschaft in seinem Heimatland vorlegen und ein nationales Visum beantragen. Damit darf er einreisen und hat einen entsprechenden Aufenthaltstitel, so dass er hier eine Berufsausbildung absolvieren darf. Lebt derjenige aber schon in Deutschland, kontaktiert er am besten direkt die zuständige Ausländerbehörde am Wohnort – denn je nach Aufenthaltstitel kann sie darüber entscheiden.

Im Falle des Iraners handelt es sich um einen Christen, in seinem Heimatland verfolgt worden war und deshalb mit seiner Frau nach Deutschland floh. Er hatte er als Textildrucker gearbeitet, allerdings in Handarbeit. Da unklar war, ob er mit Maschinen umgehen kann, beschnupperten das Unternehmen und er sich erst einmal, bevor er Anfang August die Zusage bekam. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Agentur für Arbeit forderte eine Stellenbeschreibung und erteilte daraufhin nach drei Wochen ihre Zustimmung, erzählt Personalleiterin Weber. Um die allgemeine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung hatte sich der Iraner selbst gekümmert.  Nun wird er zunächst einmal ein Jahr lang als Produktionsmitarbeiter bei Türelemente Borne tätig sein, seine Deutschkenntnisse vertiefen und dann mit seiner Ausbildung zum Maschinen-  und Anlagenführer beginnen – so hat er es sich gewünscht.     

LEBENSLAUF NICHT IMMER AUSSAGEKRÄFTIG  

So reibungslos verläuft die Einstellung von Migranten nicht immer. Neben den Sprachproblemen sei oft nicht klar, welches Können die Menschen wirklich mitbringen. Titel, Arbeitsnachweise und -zeugnisse aus dem Ausland seien nicht in jedem Fall aussagekräftig und mit den deutschen Standards vergleichbar. Hier setzt die IHK-Fosa an, das bundesweite Kompetenzzentrum deutscher IHKs zur Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsabschlüsse. Sie prüft, inwiefern die Berufsqualifikationen mit entsprechenden deutschen Berufsabschlüssen übereinstimmen und wo gegebenenfalls nachgeschult werden muss. Der erste Kontakt ist auch hier die IHK Trier.  

Weber plädiert dafür, mit viel Einfühlungsvermögen und Verständnis auf die neuen Mitarbeiter zuzugehen und sie mit individueller Entwicklungsarbeit auf die Tätigkeit im Betrieb vorzubereiten. Dabei müssten nicht nur die kulturellen Unterschiede beachtet werden – für einen muslimischen Beschäftigten stellt Borne einen Raum zur Verfügung, den er für seine Gebetsstunden nutzen kann –, sondern auch unterschiedliche Gepflogenheiten am Arbeitsplatz. Manch einer müsse sich zum Beispiel erst an das schnelle Tempo gewöhnen. Vorbehalte innerhalb der Belegschaft gelte es, behutsam auszuräumen. „Und sie erledigen sich meist, wenn sie sich besser kennenlernen.“

Viele Geschichten aus der Borne-Belegschaft könnte Weber erzählen – von einem Ukrainer, der eine deutsche Frau geheiratet hat, einem Afghanen, der schon mit 15 Jahren ohne seine Eltern nach Deutschland kam oder einem Studenten aus Äthiopien, der inzwischen im Vertrieb arbeitet. Für die Zukunft geht sie fest davon aus, dass immer mehr Migranten eingestellt werden, da sich die Akzeptanz bei den Arbeitgebern steigere, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Wir müssen flexibel sein!“

DIE KRISE TREIBT DIE MENSCHEN AN  

So wie Fabio Trefoloni, der im April das Welcome Center besuchte. Ein klassischer Fall: eine ausgebildete Fachkraft auf Jobsuche. Der 43-jährige Italiener hatte in seinem Heimatland 13 Jahre lang als Techniker für die Instandhaltung von Produktionsanlagen bei einer deutschen Unternehmensgruppe gearbeitet. 2008 wurde die Produktion eingestellt. „Kurze Zeit später wurden weitere wichtige Firmen in der Nähe geschlossen“, erzählt der gelernte Elektroniker. 

Die Krise habe immer größere Kreise gezogen. Arbeitsverträge würden inzwischen meist nur noch für drei bis zwölf Monate abgeschlossen, und die Stellensuche dauere etwa ein halbes Jahr. Doch Trefoloni ist Optimist: „Der Vorteil ist, dass man neue Erfahrungen und Weiterbildungen machen kann.“
 
Er qualifizierte sich weiter zum Industrialisierungstechniker und war bis Ende 2014 bei einer berühmten italienischen Modemarke angestellt. Dann zog es ihn nach Deutschland – auch wegen seiner Partnerin, deren Familie in der Nähe von Saarburg lebt. 

Seine Fragen an Martina Becker waren die, die ihr häufig gestellt werden: Wo finde ich Jobangebote, welche Chancen habe ich hier, welche Tätigkeiten passen zu meinem Profil, sollte ich meine Abschlüsse anerkennen lassen und wie ist das möglich? Zusammen überarbeiteten sie seine Bewerbungsunterlagen, und Trefoloni erhielt weitere Kontakte. „Das hat mir sehr weitergeholfen“, berichtet er. Inzwischen hat er einen Sprachkurs der Stufe B2 in Trier absolviert – und hofft nun darauf, dass eine seiner Bewerbungen Erfolg hat.     

GESUCHT: AUSBILDUNGSSTELLE 

Selbst so mancher, der in seinem Heimatland schon einen Beruf erlernt hat, möchte in Deutschland eine duale Ausbildung absolvieren. „Sie hat international einen guten Ruf und verspricht viele Entwicklungsmöglichkeiten“, erklärt Becker. Gerade kaufmännische Berufe sowie der IT-Bereich und das Hotel- und Gaststättengewerbe seien beliebt. Innerhalb der EU sind die Genehmigungen reine Formsache. Handelt es sich um Bewohner von Drittstaaten, bietet es sich nach Beckers Erfahrung oft an, vorab bei der Agentur für Arbeit nachzufragen, ob sie eine Erlaubnis für die Beschäftigung erteilen würde. Kommt der Ausbildungsvertrag zustande, sind damit meist beide Seiten langfristig glücklich, erzählt Scholz: „Es sind sehr motivierte, loyale und dankbare Auszubildende, die ihre Stelle sehr zu schätzen wissen. Und die Betriebe gehen ganz toll mit dem Thema um!“

Ob ein Bauingenieur aus Indien, eine Erzieherin aus Italien, eine Köchin aus China, ein Lehrer aus Bulgarien oder ein Koch aus Albanien: „Jeder Fall im Welcome Center ist anders“, sagt Becker. Oft geht es dabei kompliziert zu – aber immer auch spannend. 

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Wir unterstützen den Kommunalwettbewerb HolzProKlima in Rheinland-Pfalz 2015

Quelle: HolzProKlima /11.September 2015

Umweltministerin Ulrike Höfken verleiht Klimaschutzpreis für kommunale Holzverwendung zum Bauen und Wohnen in Rheinland-Pfalz. Die elka-Holzwerke liefern drei Hochbeete an die Verbandsgemeinde Ruwer. 

Die Stadt Alzey sowie die Verbandsgemeinden Ruwer und Wallmerod wurden von der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken in Landau für ihr vorbildliches Engagement für den Klimaschutz mit dem Preis des Kommunalwettbewerbs HolzProKlimaausgezeichnet. Einen Sonderpreis für die beste Online-Bewertung erhielt die Gemeinde Dirmstein. Eine zusätzliche Anerkennung sprach die Wettbewerbsjury für das pädagogische Konzept der Umweltlernschule Plus des Landkreises Ahrweiler aus.

 

 

Die Preisträger des Wettbewerbs

 

Erster Preis:

Den ersten Preis erhielt die Stadt Alzey für die beiden Kindertagesstätten „Hanni Kipp – Haus des Kindes“ und „Bunte Töne“. Dr. Gerd Loskant, Vorsitzender der Wettbewerbsjury, begründete die Entscheidung wie folgt: „Die beiden Kindertagesstätten sind Vorzeigeprojekte für den Holzbau in dieser Region und überzeugen durch eine innovative und kostenoptimierte Bauweise. Die Stadt Alzey hat mit den Projekten eine bewusste politische Entscheidung für die vermehrte Holzverwendung im öffentlichen Bauwesen und damit für den Klimaschutz getroffen.“ Als Hauptpreis erhielt die Stadt Alzey Warengutscheine für einen Laminatfußboden des Unternehmens Kronospan sowie für Türelemente der Firma Mosel Türen im Gesamtwert von 10.000 Euro.

 

Zweiter Preis:

Der zweite Preis ging an die Verbandsgemeinde Ruwer, die insgesamt sieben Einzelprojekte eingereicht hat. Seit Jahren setzt die Gemeinde im öffentlichen Auftrags- und Beschaffungswesen auf den Klimaschützer Holz. Umweltministerin Ulrike Höfken und die Wettbewerbsjury bedankten sich dafür bei der Verbandsgemeinde mit Warengutscheinen der Unternehmen Elka und Megawood im Gesamtwert von 5.000 Euro.

 

 

Dritter Preis:

Die Verbandsgemeinde Wallmerod wurde für das Gesamtkonzept „Wallmeroder Holzweg“ mit dem dritten Preis und einem Gutschein der Unternehmen Homanit/Homatherm im Wert von 2.500 Euro ausgezeichnet (Abb. 8). Der „Wallmeroder Holzweg“ steht für eine konsequente Holzverwendung im öffentlichen Beschaffungswesen. Von der Verbandsgemeinde geförderte Projekte wie der Experimentalbau HSV 21. stehen dabei für einen zukunftsweisenden und innovativen Holzbau.

 

Den Beitrag in voller Länge!


 

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Dem Holz auf der Spur

Besuchen Sie uns in der waldreichen Region Morbach mit dem Film: dem Holz auf der Spur.

Ab der zweiten Minute sehen Sie unser modernes Sägewerk in Morbach.

 


 

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Holzhändler Alsfasser zu Besuch bei elka

Saarländischer Händler Alsfasser zu Gast bei elka mit starker Beteiligung seiner Kunden  

Februar 2015 - Morbach                                                                                                                                                                                                                                                                          

Großen Zuspruch fand der angebotene Informationstag bei elka von Firma Alsfasser & seiner Stammkunden aus Holzbau, dem Schreinereigewerbe und dem Galabau. Mit einer Teilnehmerzahl von fast 70 Personen erfreute sich elka seinen Gäste die vielfältigen Möglichkeiten der Produktionen darzustellen.

Neben einer umfangreichen Werksbesichtigung wurde nachmittags in Spezialprogrammen praxisorientiert informiert &  geschult  wie u.a. über esb (elka strong board), Naturholzplatten, dem Gartensortiment sowie den Neuheiten & zu erwartenden Weiterentwicklungen.

 


 

 

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esb Plus/ VITA