Holz in der 4. Generation
Geschichte
Holz in der vierten Generation

Der Firmengründer Ludwig Kuntz wurde 1880 als Sohn des Holzhändlers Karl Kuntz im pfälzischen Neuhemsbach geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er im saarländischen Homburg, ebenso seine Ausbildung im Holzfach, die er im väterlichen Betrieb absolvierte.
In Kirn an der Nahe bot sich 1903 die Gelegenheit einen Holzbetrieb zu pachten und zu expandieren, das war für Ludwig die Gelegenheit, auf eigenen Füßen zu stehen – er war damals 23 Jahre alt.
Am 12.11.1906 wurde die Firma „Ludwig Kuntz, Dampfsägewerk und Holzhandlung in Kirn“ zum ersten Mal im Handelsregister eingetragen.


Auf der Suche nach einem neuen Holzeinzuggebiet mit guter Verkehrsanbindung fiel die Wahl auf Morbach im Hunsrück. Hier war Schnitt- und Kreuzungspunkt wichtiger Verkehrsstraßen und es gab mit der neuen Hunsrückquerbahn einen Anschluss ans Schienennetz.
Die ausgedehnten Waldgebiete um Morbach waren durch ein vorbildliches Wegenetz sehr gut für den Holzabtransport erschlossen, ein Verdienst des fortschrittlichen Regierungs- und Forstrates Otto Kaiser.
Am 1. August 1908 begann das Sägewerk Ludwig Kuntz in Morbach mit der Produktion. Bis heute ist das Unternehmen diesem Standort treu geblieben.



In Sohren wurde von der Ortsgemeinde ein stillgelegtes Sägewerk gekauft und der dritte Standort gegründet.
Ludwig Kuntz II (genannt Luddy) wurde Geschäftsführer aller Werke nach dem Tod seines Vaters.

Der erste Betriebsrat wurde gegründet.
Im Werk Kirn wird wegen der steigenden Nachfrage in der Wirtschaftswunderzeit die Produktion durch neue Produkte ergänzt. Fenster, Türen, Parkett und Tischlerplatten.
Nach dem Wegfall des einträglichen Grubenholzgeschäfts und eingehenden Marktforschungen entschloss Ludwig Kuntz die Herstellung von Spanplatten aufzunehmen.
Ludwig (Lutz) Kuntz erhielt 1972 die Einzelprokura für die Gesamtwerke und war von 1975 bis 2011 geschäftsführender Gesellschafter.
Der letzte Einsatz der Rückepferde bei elka.
In Morbach wurde ein neues Sägewerk errichtet
Karl-Robert Kuntz, die 3. Generation der Familie, wurde am 1.12.1990 zum Geschäftsführer berufen.
Die Produktion von Naturholzplatten wurde aufgenommen.
Die Hauptverwaltung zog von Kirn nach Morbach und Gerd-Michael Lersch wurde zum kaufmännischen Geschäftsführer berufen.

Nach dem Großbrand und einer unglaublich kurzen Wiederaufbauzeit wurde im Juli 2004 in Morbach Europas modernste Spanerbandsägeanlage in Betrieb genommen
Die elka-Holzwerke entwickelten mit der „Elka Strong Board“ (esb) eine völlig neue Holzwerkstoffplatte, die bis heute erfolgreich am Markt ist.
2012 trat Dagmar Hilden-Kuntz in das Unternehmen ein und professionalisierte das Marketing der elka-Holzwerke.
Die besonders wohngesunde Holzwerkstoffplatte esb PLUS wurde am Markt eingeführt
Das Unternehmen wurde EN ISO 50001 zertifiziert.
Die Werke Sohren und Kirn wurden geschlossen und Hobel- und Naturholzplattenwerk nach Morbach verlagert.
Larissa Kuntz, die 4. Generation der Familie, wurde zur Geschäftsführerin berufen.
elka-Holzwerke wurde als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert (bilanziell).
Große Investitionen sichern die Unternehmenszukunft
Errichtung einer Abstapelanlage
Aufbau eines Kurzholzplatzes
Hallenerweiterung mit Zuschnittsäge
Zerspanungsanlage
Tobias Schmucker wird neuer technischer Geschäftsführer der elka-Holzwerke
Größte Investition in der fast 120-jährigen Firmengeschichte:
elka-Holzwerke in Morbach startet die Modernisierung des Spanplattenwerkes
Sieger Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2025
