natürlich nachhaltig

elka Strong Board

esb P5 – Die Lösung für gesundes Bauen & Wohnen

Die erste Wahl für Dachaufbauten, Außen- und Innenwände, Decken, Fußböden und Messebau: esb-Platten von elka, für gesundes Bauen und Wohnen.

Die esb-Platte für tragende Zwecke im Feuchtebereich ist hauptsächlich aus Fichtenholz hergestellt und erfüllt höchste technische Anforderungen. Erhältlich ist sie mit stumpfen Kanten oder mit Nut- und Feder-Profil. Die esb-Platte Typ P5 ist für alle gängigen Anwendungen im Baubereich einsetzbar und bietet gegenüber OSB – Platten wesentliche Vorteile. 

Wir unterscheiden zwischen esb Standard und esb Plus. Die esb Plus ist eine Premiumplatte für den RAL-zertifizierten, konstruktiven Holzbau und Fertighausbau.

Technologische Vorteile

  • Biegefestigkeit und E- Modul in beiden Richtungen gleich
  • höhere Querzugsfestigkeit als OSB (ca. 40% höher)
  • niedrigere Quellung als OSB
  • als Unterdeckplatte N+F gemäß ZVDH/Köln einsetzbar
esb-Standard Formate
Nut und Feder258 cm × 67,5 cm / Deckmaß
205 cm × 62,5 cm / Deckmaß*
Stumpf259,5 cm × 125 cm (ausgenommen 30 mm)
Großformatstumpf520 cm × 206 cm * 12/15/18/22/25 mm
*bereits ab 80 Stück / Stärke lieferbar
Materialgrößen / Verpackungseinheiten (außer Großformat):
12mm75 Stück
15mm60 Stück
18mm49 Stück
22mm40 Stück
25mm36 Stück
30mm30 Stück

Sonderstärken auf Anfrage

Anwendungsvorteile

  • sehr helle Oberfläche und hervorragende Optik
  • heimisches Frischholz ohne Geruchsemission 
  • entspricht dem IPPC- Standart ISPM Nr. 15 bei Holzverpackungen
  • geschliffene Oberfläche und daher:
    • auftragen von Klebstoffen, Farben und Lacken möglich
    • weitestgehend diffusionsoffen
    • nahezu geschlossene Oberfläche
    • natürlicher Holzcharakter
    • hohe Passgenauigkeit

Downloads zum Thema esb

Produktdaten

esb Standard – 12 mm

Feucht- / Nassraum

geeignet für Feuchtraum

Oberfläche

geschliffen

Werkstoff

Holzwerkstoff

Spanplatte

Emissionsklasse

E1E05

Breite (mm)

500 – 2.060

Länge (mm)

1.200 – 5.200

Brandverhalten

D-S2, dO

Formaldehydemission nach EN 717-2

E1

Holzart

Fichte

Kantenausführung

gerade

Nut und Feder

Biegefestigkeit (N/mm²)

18

Wärmeleitleitfähigkeit (W/(m*K))

0,12

Lackierbar

ja

24h Quellung (%)

< 11

Als Unterdeckplatte einsetzbar

Ja

Altholzfrei

Ja

Dauerhaftigkeit (Dickenquellung) (%)

11

Dauerhaftigkeit (Feuchtebeständigkeit) (N/mm²)

0.15

Formaldehydgehlat

≤ 0.05 ppm (E1E05)

Format Nut und Feder

258 cm x 67.5 cm / Deckmaß, 205 cm x 62.5 cm / Deckmaß, 258 cm x 125 cm / Deckmaß, 120 cm x 50 cm (min. Abmessung)

Format stumpf

259.5 cm x 125 cm, 280 / 300 cm x 125 cm in 15 mm

Großformat stumpf

520 cm x 206 cm in 9 / 12 / 15 / 18 / 22 / 25 mm

IPPC- Standart

ISPM Nr. 15 bei Holzverpackungen

Norm Brandverhalten

EN 13501-1

Querzugfestigkeit (N/mm²)

0.45

Schallabsorptionsgrad

0.10 / 0.25

Sonderformate auf Anfrage

Ja

Technologische Vorteile

Biegefestigkeit und E- Modul in beiden Richtungen gleich, höhere Querzugsfestigkeit als OSB (ca. 40% höher), niedrigere Quellung als OSB, als Unterdeckplatte N+F gemäß ZVDH/Köln einsetzbar

Wasserdampfdurchlässigkeit μ

Trocken / Feucht = 80/40

Weitere Eigenschaften

nahezu geschlossene Oberfläche, Frischholz ohne Geruchsemission, auftragen von Klebstoffen, Farben und Lacken möglich, hohe Passgenauigkeit

esb Standard – 15 mm

Feucht- / Nassraum

geeignet für Feuchtraum

Oberfläche

geschliffen

Werkstoff

Holzwerkstoff

Spanplatte

Emissionsklasse

E1E05

Breite (mm)

500 – 2.060

Länge (mm)

1.200 – 5.200

Brandverhalten

D-S2, dO

Formaldehydemission nach EN 717-2

E1

Holzart

Fichte

Kantenausführung

gerade

Nut und Feder

Biegefestigkeit (N/mm²)

16

Wärmeleitleitfähigkeit (W/(m*K))

0,12

Lackierbar

ja

24h Quellung (%)

< 10

Als Unterdeckplatte einsetzbar

Ja

Altholzfrei

Ja

Dauerhaftigkeit (Dickenquellung) (%)

10

Dauerhaftigkeit (Feuchtebeständigkeit) (N/mm²)

0.14

Formaldehydgehlat

≤ 0.05 ppm (E1E05)

Format Nut und Feder

258 cm x 67.5 cm / Deckmaß, 205 cm x 62.5 cm / Deckmaß, 258 cm x 125 cm / Deckmaß, 120 cm x 50 cm (min. Abmessung)

Format stumpf

259.5 cm x 125 cm, 280 / 300 cm x 125 cm in 15 mm

Großformat stumpf

520 cm x 206 cm in 9 / 12 / 15 / 18 / 22 / 25 mm

IPPC- Standart

ISPM Nr. 15 bei Holzverpackungen

Norm Brandverhalten

EN 13501-1

Querzugfestigkeit (N/mm²)

0.45

Schallabsorptionsgrad

0.10 / 0.25

Sonderformate auf Anfrage

Ja

Technologische Vorteile

Biegefestigkeit und E- Modul in beiden Richtungen gleich, höhere Querzugsfestigkeit als OSB (ca. 40% höher), niedrigere Quellung als OSB, als Unterdeckplatte N+F gemäß ZVDH/Köln einsetzbar

Wasserdampfdurchlässigkeit μ

Trocken / Feucht = 80/40

Weitere Eigenschaften

nahezu geschlossene Oberfläche, Frischholz ohne Geruchsemission, auftragen von Klebstoffen, Farben und Lacken möglich, hohe Passgenauigkeit

esb Standard – 18 mm

Feucht- / Nassraum

geeignet für Feuchtraum

Oberfläche

geschliffen

Werkstoff

Holzwerkstoff

Spanplatte

Emissionsklasse

E1E05

Breite (mm)

500 – 2.060

Länge (mm)

1.200 – 5.200

Brandverhalten

D-S2, dO

Formaldehydemission nach EN 717-2

E1

Holzart

Fichte

Kantenausführung

gerade

Nut und Feder

Biegefestigkeit (N/mm²)

16

Wärmeleitleitfähigkeit (W/(m*K))

0,12

Lackierbar

ja

24h Quellung (%)

< 10

Als Unterdeckplatte einsetzbar

Ja

Altholzfrei

Ja

Dauerhaftigkeit (Dickenquellung) (%)

10

Dauerhaftigkeit (Feuchtebeständigkeit) (N/mm²)

0.14

Formaldehydgehlat

≤ 0.05 ppm (E1E05)

Format Nut und Feder

258 cm x 67.5 cm / Deckmaß, 205 cm x 62.5 cm / Deckmaß, 258 cm x 125 cm / Deckmaß, 120 cm x 50 cm (min. Abmessung)

Format stumpf

259.5 cm x 125 cm, 280 / 300 cm x 125 cm in 15 mm

Großformat stumpf

520 cm x 206 cm in 9 / 12 / 15 / 18 / 22 / 25 mm

IPPC- Standart

ISPM Nr. 15 bei Holzverpackungen

Norm Brandverhalten

EN 13501-1

Querzugfestigkeit (N/mm²)

0.45

Schallabsorptionsgrad

0.10 / 0.25

Sonderformate auf Anfrage

Ja

Technologische Vorteile

Biegefestigkeit und E- Modul in beiden Richtungen gleich, höhere Querzugsfestigkeit als OSB (ca. 40% höher), niedrigere Quellung als OSB, als Unterdeckplatte N+F gemäß ZVDH/Köln einsetzbar

Wasserdampfdurchlässigkeit μ

Trocken / Feucht = 80/40

Weitere Eigenschaften

nahezu geschlossene Oberfläche, Frischholz ohne Geruchsemission, auftragen von Klebstoffen, Farben und Lacken möglich, hohe Passgenauigkeit

esb Standard – 22 mm

Feucht- / Nassraum

geeignet für Feuchtraum

Oberfläche

geschliffen

Werkstoff

Holzwerkstoff

Spanplatte

Emissionsklasse

E1E05

Breite (mm)

500 – 2.060

Länge (mm)

1.200 – 5.200

Brandverhalten

D-S2, dO

Formaldehydemission nach EN 717-2

E1

Holzart

Fichte

Kantenausführung

gerade

Nut und Feder

Biegefestigkeit (N/mm²)

14

Wärmeleitleitfähigkeit (W/(m*K))

0,12

Lackierbar

ja

24h Quellung (%)

< 10

Als Unterdeckplatte einsetzbar

Ja

Altholzfrei

Ja

Dauerhaftigkeit (Dickenquellung) (%)

10

Dauerhaftigkeit (Feuchtebeständigkeit) (N/mm²)

0.12

Formaldehydgehlat

≤ 0.05 ppm (E1E05)

Format Nut und Feder

258 cm x 67.5 cm / Deckmaß, 205 cm x 62.5 cm / Deckmaß, 258 cm x 125 cm / Deckmaß, 120 cm x 50 cm (min. Abmessung)

Format stumpf

259.5 cm x 125 cm, 280 / 300 cm x 125 cm in 15 mm

Großformat stumpf

520 cm x 206 cm in 9 / 12 / 15 / 18 / 22 / 25 mm

IPPC- Standart

ISPM Nr. 15 bei Holzverpackungen

Norm Brandverhalten

EN 13501-1

Querzugfestigkeit (N/mm²)

0.40

Schallabsorptionsgrad

0.10 / 0.25

Sonderformate auf Anfrage

Ja

Technologische Vorteile

Biegefestigkeit und E- Modul in beiden Richtungen gleich, höhere Querzugsfestigkeit als OSB (ca. 40% höher), niedrigere Quellung als OSB, als Unterdeckplatte N+F gemäß ZVDH/Köln einsetzbar

Wasserdampfdurchlässigkeit μ

Trocken / Feucht = 80/40

Weitere Eigenschaften

nahezu geschlossene Oberfläche, Frischholz ohne Geruchsemission, auftragen von Klebstoffen, Farben und Lacken möglich, hohe Passgenauigkeit

esb Standard – 25 mm

Feucht- / Nassraum

geeignet für Feuchtraum

Oberfläche

geschliffen

Werkstoff

Holzwerkstoff

Spanplatte

Emissionsklasse

E1E05

Breite (mm)

500 – 2.060

Länge (mm)

1.200 – 5.200

Brandverhalten

D-S2, dO

Formaldehydemission nach EN 717-2

E1

Holzart

Fichte

Kantenausführung

gerade

Nut und Feder

Biegefestigkeit (N/mm²)

14

Wärmeleitleitfähigkeit (W/(m*K))

0,12

Lackierbar

ja

24h Quellung (%)

< 10

Als Unterdeckplatte einsetzbar

Ja

Altholzfrei

Ja

Dauerhaftigkeit (Dickenquellung) (%)

10

Dauerhaftigkeit (Feuchtebeständigkeit) (N/mm²)

0.12

Formaldehydgehlat

≤ 0.05 ppm (E1E05)

Format Nut und Feder

258 cm x 67.5 cm / Deckmaß, 205 cm x 62.5 cm / Deckmaß, 258 cm x 125 cm / Deckmaß, 120 cm x 50 cm (min. Abmessung)

Format stumpf

259.5 cm x 125 cm, 280 / 300 cm x 125 cm in 15 mm

Großformat stumpf

520 cm x 206 cm in 9 / 12 / 15 / 18 / 22 / 25 mm

IPPC- Standart

ISPM Nr. 15 bei Holzverpackungen

Norm Brandverhalten

EN 13501-1

Querzugfestigkeit (N/mm²)

0.40

Schallabsorptionsgrad

0.10 / 0.25

Sonderformate auf Anfrage

Ja

Technologische Vorteile

Biegefestigkeit und E- Modul in beiden Richtungen gleich, höhere Querzugsfestigkeit als OSB (ca. 40% höher), niedrigere Quellung als OSB, als Unterdeckplatte N+F gemäß ZVDH/Köln einsetzbar

Wasserdampfdurchlässigkeit μ

Trocken / Feucht = 80/40

Weitere Eigenschaften

nahezu geschlossene Oberfläche, Frischholz ohne Geruchsemission, auftragen von Klebstoffen, Farben und Lacken möglich, hohe Passgenauigkeit

esb Standard – 30 mm

Feucht- / Nassraum

geeignet für Feuchtraum

Oberfläche

geschliffen

Werkstoff

Holzwerkstoff

Spanplatte

Emissionsklasse

E1E05

Breite (mm)

500 – 2.060

Länge (mm)

1.200 – 5.200

Brandverhalten

D-S2, dO

Formaldehydemission nach EN 717-2

E1

Holzart

Fichte

Kantenausführung

gerade

Nut und Feder

Biegefestigkeit (N/mm²)

12

Wärmeleitleitfähigkeit (W/(m*K))

0,12

Lackierbar

ja

24h Quellung (%)

< 10

Als Unterdeckplatte einsetzbar

Ja

Altholzfrei

Ja

Dauerhaftigkeit (Dickenquellung) (%)

10

Dauerhaftigkeit (Feuchtebeständigkeit) (N/mm²)

0.11

Formaldehydgehlat

≤ 0.05 ppm (E1E05)

Format Nut und Feder

258 cm x 67.5 cm / Deckmaß, 205 cm x 62.5 cm / Deckmaß, 258 cm x 125 cm / Deckmaß, 120 cm x 50 cm (min. Abmessung)

Format stumpf

259.5 cm x 125 cm, 280 / 300 cm x 125 cm in 15 mm

Großformat stumpf

520 cm x 206 cm in 9 / 12 / 15 / 18 / 22 / 25 mm

IPPC- Standart

ISPM Nr. 15 bei Holzverpackungen

Norm Brandverhalten

EN 13501-1

Querzugfestigkeit (N/mm²)

0.35

Schallabsorptionsgrad

0.10 / 0.25

Sonderformate auf Anfrage

Ja

Technologische Vorteile

Biegefestigkeit und E- Modul in beiden Richtungen gleich, höhere Querzugsfestigkeit als OSB (ca. 40% höher), niedrigere Quellung als OSB, als Unterdeckplatte N+F gemäß ZVDH/Köln einsetzbar

Wasserdampfdurchlässigkeit μ

Trocken / Feucht = 80/40

Weitere Eigenschaften

nahezu geschlossene Oberfläche, Frischholz ohne Geruchsemission, auftragen von Klebstoffen, Farben und Lacken möglich, hohe Passgenauigkeit

FAQ – wichtige Fragen zum Umgang mit der esb-Platte

Wie kann ich esb-Platten mit Farbe behandeln, was gibt es zu beachten?

Empfehlung: esb-Platte mit Farbe behandeln

1. Vorab klären: Deckend oder halbtransparent?

  • Deckender Anstrich: Es ist wichtig, eine Grundierung zu verwenden, um mögliche Reaktionen der Farbpartikel mit Lignin oder Gerbsäure zu verhindern. Besonders bei hellen Farben kann es sonst zu Verfärbungen kommen. Ein Testanstrich ist allen Fällen zu empfehlen.
  • Halbtransparente Behandlung: Funktioniert gut mit Ölen oder Wachsen, die farblich abgetönt werden können. Diese verhindern in der Regel unerwünschte chemische Reaktionen, da die Farbpartikel vom Öl oder Wachs eingeschlossen werden. Zudem wird das Aufquellen der Plattenoberfläche reduziert, da die Eindringzeit langsamer erfolgt als bei herkömmlichen Farben.

Bei der Farbbehandlung von ESB-Platten ist zu beachten, dass ein zu feuchter Auftrag (z. B. durch dicke Farbschichten oder ungeeignete Werkzeuge) zu einer raufaserigen Optik führen kann, da das Holz aufquillt und die Fasern sich aufstellen

2. Vorbereitung der ESB-Platte

  • Reinigung: Oberfläche von Staub und Schmutz befreien.
  • Schleifen: Mit feinem Schleifpapier (Körnung 120–150) die Oberfläche leicht anrauen.
  • Staub entfernen: Nach dem Schleifen gründlich säubern.
  • Plattenstöße abdichten/armieren, N+F-Verbindungen ggf. verleimen und aushärten lassen.

3. Grundierung

  • Eine geeignete Holzgrundierung oder Sperrgrund auftragen, um Farbverfärbungen durch Holzinhaltstoffe zu vermeiden.
  • Trocknen lassen gemäß Herstellerangaben.und ggf. Zwischenschliff durchführen

4.  Farbauftrag

  • Für deckende Farben:
    • Acryllacke (wasserbasiert) → geruchsarm & schnelltrocknend
    • PU- oder Alkydharzlacke → widerstandsfähig
    • Nach der Grundierung in mindestens zwei Schichten auftragen (mit Zwischenschliff).
  • Für halbtransparente Optik:
    • Holzöle oder Wachse mit Farbpigmenten auftragen.
    • Diese schützen das Holz, verhindern Verfärbungen und lassen die Holzstruktur sichtbar.
    • Vorteil: Geringeres Quellen der Plattenoberfläche.

5. Versiegelung (optional, je nach Nutzung)

  • Für strapazierte Flächen eine zusätzliche Schutzschicht mit Klarlack oder Hartwachsöl aufbringen.

Die angegebene Empfehlung der Farbbehandlung dient als Orientierungshilfe. Sie ist unverbindlich und ersetzt nicht die objektspezifische Prüfung; eine Haftung der Elka-Holzwerke ist ausgeschlossen.

Besonders gute Erfahrungen haben wir mit den Naturfarbenprodukten der Firma Leinos gemacht, dazu haben wir einen gemeinsamen Flyer erstellt:

Leinos-Naturfarben auf esb-Platten

Fliesen auf esb, geht das?

esb und Fliesen

Unsere esb ist ein arbeitender Holzwerkstoff, daher immer mit Systemaufbau und Entkopplung planen, nicht „Fliese direkt auf Platte“. Am sichersten ist entweder ein mineralischer Aufbau (z.B. Estrich/Spachtelmasse) über der esb oder eine geprüfte Entkopplungs- bzw. Verbundplatte zwischen esb und Fliese.​

Grundsätzliche Empfehlung

  • esb nur als Trag-/Trägerplatte, nicht als eigentliche Fliesenträgeroberfläche verstehen (ähnlich wie OSB), da Quellen/Schwinden Risse und Hohllagen verursachen kann.​
  • Für dauerhafte Fliesenbeläge (vor allem Boden, Feuchträume) lieber auf mineralische Tragschicht oder spezielle Bauplatten/Entkopplungssysteme setzen, die für Fliesen freigegeben sind.​​

Entkopplungsschicht

  • Auf den noch frischen oder mit Kleber vorbereiteten Mörtel eine Entkopplungsmatte vollflächig einbetten; sie reduziert Spannungsübertragung vom Holzwerkstoff auf den Fliesenbelag.​
  • Nach dem Aushärten der Schicht die Fliesen wie üblich mit hochflexiblem Fliesenkleber (C2 S1/S2) auf der Entkopplung verlegen, Fugen und Randfugen mit elastischen Materialien ausbilden.​

Wände vs. Böden

  • An Wänden mit esb-Beplankung kann bei geringer Belastung und trockenen Räumen eher gearbeitet werden, trotzdem ist eine entkoppelnde Trägerplatte (z.B. zementgebundene Bauplatte) gegenüber Fliesen direkt auf ESB die deutlich robustere Lösung.​​
  • Für Böden – besonders in Bädern, Fluren und Küchen – möglichst immer ein vollständiges Entkopplungs- oder Bauplattensystem einsetzen, das für Holzuntergründe geprüft ist.​​

Die angegebene Empfehlung dient als Orientierungshilfe. Sie ist unverbindlich und ersetzt nicht die objektspezifische Prüfung; eine Haftung der Elka-Holzwerke ist ausgeschlossen.ent?

Tapete auf esb, geht das?

esb und Tapete

Tapeten sollten nicht direkt auf ESB-Platten geklebt werden, sondern erst auf einer glatten, dimensionsstabilen Beplankung, damit sich Fasern und Fugen nicht später durch die Tapete abzeichnen. Die folgende Anleitung beschreibt einen empfohlenen Aufbau „ESB → Beplankung → Tapete“ für den Innenbereich.​

1. esb-Untergrund vorbereiten

  • ESB-Platten fachgerecht verlegen: im Verband, keine Kreuzfugen, ausreichend verschraubt, Fugen dicht geschlossen.
  • Platten dem Raumklima anpassen (einige Tage lagern), damit sich die Hauptverformungen vor der Beplankung einstellen.​

2. Zusätzliche Beplankung als Träger für Tapete

  • Auf die esb-Platten eine glatte, fliesen- bzw. tapezierfähige Beplankung montieren, z.B. Gipskarton-, Gipsfaser- oder dünne Holzweichfaserplatten, je nach Brandschutz- und Schallschutzanforderungen.​
  • Plattenstöße der Beplankung versetzt zu den ESB-Stößen anordnen und gemäß Herstellerangaben verschrauben oder klammern.​

3. Fugen und Anschlüsse armieren

  • Fugen der Beplankung mit passender Spachtelmasse schließen und Fugenbänder (Glasfaser-/Papierbänder) einlegen, um Rissbildung zu minimieren.​
  • Anschlüsse (Ecken, Wand–Decke, Wand–Wand) ebenfalls mit Fugenbändern und Spachtelmasse ausführen, um Bewegungen der Konstruktion aufzunehmen.​

4. Fläche spachteln und schleifen

  • Nach dem Füllen der Fugen die gesamte Fläche je nach Qualitätsanforderung (z.B. Q2–Q3) vollflächig spachteln, um eine homogene, tapetentaugliche Oberfläche zu erhalten.​
  • Nach Trocknung die gespachtelte Fläche schleifen, bis keine Kanten, Übergänge oder Spachtelriefen mehr fühlbar sind, anschließend gründlich entstauben.​

5. Untergrund grundieren

  • Die gespachtelte Fläche mit einer geeigneten Tapezier- oder Tiefgrundgrundierung vorbehandeln, damit Saugverhalten und Haftung für den Tapetenkleber ausgeglichen werden.​
  • Grundierung vollständig trocknen lassen, bevor die Tapete angebracht wird.​

6. Tapete anbringen

  • Tapetenart (Vlies-, Papier-, Vinyltapete) entsprechend Raum und Beanspruchung wählen; für saubere Oberflächen ist Vliestapete auf glattem Untergrund besonders geeignet.​
  • Kleber nach Herstellerangabe anrühren, gleichmäßig auf Untergrund oder Bahn auftragen und die Tapetenbahnen mit leichtem Anpressdruck blasenfrei einarbeiten; Stoßkanten sauber anlegen.​

7. Begründung, warum nicht direkt auf esb

  • Direkt auf ESB tapeziert, können sich beim Quellen/Schwinden Fasern, Plattenstöße und raue Strukturen als Schatten oder Erhebungen durch die Tapete abzeichnen. Es kann zu Wellen- / Rissbildung kommen​
  • Die zusätzliche Beplankung entkoppelt die Tapete konstruktiv vom arbeitenden Holzwerkstoff und sorgt für eine optisch ruhige, dauerhafte Oberfläche.

Die angegebene Empfehlung dient als Orientierungshilfe. Sie ist unverbindlich und ersetzt nicht die objektspezifische Prüfung; eine Haftung der Elka-Holzwerke ist ausgeschlossen.

Funktionieren esb-Platten auf Fliesenuntergrund mit Klebevinyl als Nutzboden ?

Ein Kunde plant, auf einem bestehenden Fliesenboden eine neue Aufbauschicht mit esb-Platten zu verlegen. Als abschließender Nutzboden soll ein Klebevinylbelag aufgebracht werden. Im Folgenden geben wir eine technische Empfehlung, wie dieser Aufbau fachgerecht und dauerhaft funktionieren kann.

Aufbau: Fliesen → esb → Klebevinyl

Hinweis: Es handelt sich hierbei um eine unverbindliche Empfehlung, die den individuellen Baugegebenheiten angepasst und mit dem Bodenleger sowie dem Klebstoffhersteller abgestimmt werden sollte. Wie bei Laminat auch sollten die Platten 24 Stunden vor dem Verlegen im Raum akklimatisiert werden (Holzfeuchte prüfen: max. 10–12%).​

Fliesenuntergrund prüfen und vorbereiten

  • Die vorhandenen Fliesen müssen eben, tragfähig, trocken und frei von haftungsmindernden Rückständen sein (z. B. Fett, Wachs entfernen).
  • Breitere Fugen mit geeigneter Spachtelmasse egalisieren; lose oder hohlklingende Fliesen entfernen oder auszubessern.
  • Feuchtigkeitsschutz: Bei Verdacht auf aufsteigende Feuchtigkeit (z. B. Erdgeschoss, unbeheizter Keller) eine PE-Folie (0,2 mm, überlappend verlegt und sicher verklebt) oder Flüssigabdichtung als Dampfsperre auf die Fliesen legen – Vinyl und ESB sind feuchtigkeitsempfindlich.​
  • Keine Rotschallmatte notwendig: Direkte, starre Verbindung Fliesen-ESB bevorzugen, um Bewegungen zu vermeiden; Schallmatten würden hier entkoppeln und Instabilität fördern.​

Verlegung der esb-Platten

  • Empfohlener zweilagiger, kreuzweiser Aufbau (2 × 12 mm ESB): Erste Lage quer zur Raumachse, zweite Lage längs – minimiert Spannungen, Fugenabzeichnungen und Punktlasten, da Holzwerkstoffe „arbeiten“ (Quellen/Schwinden bis 0,5%). Einlagig nur bei vollflächiger Verklebung mit PU-Kleber (Holz auf Mineraluntergrund).​
  • Platten im Verband verlegen (keine Kreuzfugen), Nut-und-Feder verleimen (PVA- oder PU-Leim), verschrauben (Abstand 15–20 cm) oder vollflächig verkleben.
  • Randabstände: 2-3 mm pro Meter Flächenlänge (mind. aber 15 mm zu Wänden / Pfosten usw.), um Ausdehnung zu ermöglichen; Dehnfugen spät. nach 10m Raumlänge einplanen.​

Oberflächenbehandlung der esb

  • Nach Aushärten schleifen (Körnung 150), staubfrei säubern und mit Feinspachtel glätten, damit keine Stöße durch das Vinyl schimmern.
  • Grundieren mit haftungsfördernder Emulsion (z. B. für Holzwerkstoffe); Vinylkleber muss explizit „auf Span-/OSB“ freigegeben sein (D2-Klasse).​

Verlegung des Klebevinyls

  • Klebevinyl ist hochgradig bewegungsempfindlich: Starren, trockenen Untergrund voraussetzen; Herstelleranleitung einhalten (Vollverklebung, Rollen).
  • Raumklima: 20 °C, 40–60% RH während Verlegung und Aushärtung; mind. 48 h warten vor Belastung.​
Kann man esb-Platten verputzen?

esb-Platten sind grundsätzlich weniger geeignet für Rollputz / Streichputz als herkömmliche Putzträger; Gipsfaserplatten oder Holzfaserausbauplatten (6-10 mm) sind hier die bessere Wahl.​ Sie sind dimensionsstabil, speziell für Putzsysteme freigegeben und verhindern Rissbildung durch Ausdehnen / Schwinden des Holzwerkstoffs. Eine alternative zu herkömmlichem Putz kann z.B. auch Lehm darstellen siehe hierzu Flyer Holz + Lehm.

Falls dennoch ESB verwendet wird: Die folgende Anleitung beschreibt den technisch kritischen Aufbau unter Berücksichtigung der typischen Schwachstellen (Fugen-/Randrisse, Holzinhaltsstoffe, Aufquellen). Eine Testfläche ist zwingend, da trotz sorgfältiger Ausführung Risse auftreten können. Bassierend auf der Empfehlung von dem Hersteller Alpenkalk eine mögliche Empfehlung: OSB Platten verputzen | Mit AlpenKalk Rollputz — AlpenKalk GmbH

1. Untergrund prüfen und vorbereiten

  • esb-Platten mindestens einige Tage dem Raumklima aussetzen, Verschraubung und Ebenheit kontrollieren, lose Platten nachschrauben.
  • Oberfläche staubfrei, trocken, frei von Fett, Wachs oder Trennmitteln halten; nur für trockene Innenräume einsetzen.
  • Teststelle vorher mit den einzelnen Schritten behandeln. Besonders bei weißer Farbe kann es trotz mehrmaliger Behandlung zu dem Durschlagen von Holzinhaltsstoffen kommen (Sperrgrund verwenden).
  • Bei der Farbbehandlung von esb-Platten ist zu beachten, dass ein zu feuchter Auftrag (z. B. durch dicke Farbschichten oder ungeeignete Werkzeuge) zu einer raufaserigen Optik führen kann, da das Holz aufquillt und die Fasern sich aufstellen

2. Fugen schließen

  • Fugen zwischen den esb-Platten mit geeigneter Spachtelmasse oder lösemittelfreiem Holzleim füllen, ggf. Glasfaser- oder Fugenband einbetten, um Risse zu minimieren.​
  • Spachtelstellen nach Trocknung plan schleifen und Staub gründlich absaugen.
  • Auch Randbereiche (z.B. Wand–Decke, Wand–Wand, Durchdringungen, Anschluss an andere Baustoffe) können mit geeigneten Fugenbändern abgeklebt und überspachtelt werden, um Spannungsrisse an den Übergängen zu vermindern.

3. Fläche schleifen und entstauben

  • ESB-Fläche leicht anschleifen (z.B. Körnung 120–180), um hochstehende Späne zu brechen und die Haftung zu verbessern.​
  • Schleifstaub vollständig mit Staubsauger und Staubtuch entfernen, auch aus Fugen und Ecken.

4. Sperr-/Isoliergrund auftragen

  • Einen für Holz- und Holzwerkstoffplatten geeigneten Sperr- bzw. Isoliergrund vollflächig aufrollen, um das Durchschlagen von Holzinhaltsstoffen (gelbe Flecken) zu verhindern.​
  • Auf gleichmäßigen Film achten und die vom Hersteller angegebene Trocknungszeit strikt einhalten.

5. Haftgrund (falls vom System gefordert)

  • Falls dein Rollputzsystem einen mineralischen Haftgrund verlangt: quarzsandgefüllten Haftgrund gleichmäßig auf die grundierte ESB-Fläche rollen.​
  • Wieder vollständig trocknen lassen, bevor der Rollputz / Streichputz folgt.

6. Putz anmischen

  • Putz vor Gebrauch gründlich mit Rührquirl auf niedriger Drehzahl aufrühren, damit sich Füllstoffe/Körnung homogen verteilen.​​
  • Konsistenz nur nach Vorgabe mit wenig Wasser einstellen; zu dünn angerührter Putz deckt schlechter und kaschiert weniger.

7. Putz auf esb auftragen

  • Mit einer geeigneten kurz- bis mittelflorigen Rolle arbeiten; Putz aus dem Eimer aufnehmen, am Abstreifgitter abrollen.​​
  • Putz im Kreuzgang auftragen: zuerst von unten nach oben, anschließend quer von rechts nach links rollen, um eine streifenfreie, homogene Struktur zu erzeugen.​

8. Zweiter Auftrag und Struktur

  • Wenn die Struktur oder Deckung nach dem ersten Auftrag noch nicht genügt, nach Trocknung eine zweite dünne Lage im gleichen Kreuzgang aufbringen.​
  • Struktur ggf. direkt im frischen Putz mit Dekorrolle oder Bürste nacharbeiten, immer „nass in nass“, damit keine Ansätze sichtbar bleiben.​

9. Trocknung und Raumklima

  • Während der Trocknung Zugluft und direkte Heizstrahlung vermeiden, moderate Temperatur (ca. 15–25 °C) und normale Raumluftfeuchte halten.​
  • Putz erst nach vollständiger Durchtrocknung weiter beschichten (falls gewünscht, z.B. mit Kalkfarbe oder Lasur nach Systemfreigabe).

Die angegebene Empfehlung der Oberflächenbehandlung dient als Orientierungshilfe. Sie ist unverbindlich und ersetzt nicht die objektspezifische Prüfung; eine Haftung der Elka-Holzwerke ist ausgeschlossen

Video: Beim Kunden nachgefragt

Holzhändler Jürgen Brödel aus der Pfalz erzählt, warum er den Holzbauern und Zimmerleuten in seiner Kundschaft esb-Platten empfiehlt und lässt uns einen Blick in sein eigenes Haus werfen – gebaut mit esb!

elka-Produkte punkten jetzt mit dem neuen Umweltlabel: Holz von Hier®

Seit 1. März 2023 haben sich die elka-Holzwerke dem Netzwerk Holz von Hier® angeschlossen, um die elka-Produkte mit dem gleichnamigen Umweltzeichen auszeichnen zu können. Dies war die konsequente Entscheidung der seit Jahren engagiert vertretenen elka-Firmenphilosophie und der derzeitigen Marktentwicklungen.

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